Landing Pages – Wie viele Türen hat ein Online-Shop?

Ein paar Tage, nachdem Finn den Conversion Dog kennengelernt hatte, traf er ihn durch Zufall erneut. „Hallo Dog!“ rief Finn, stutzte dann aber und fragte besorgt: „Du siehst aber angestrengt aus. Hast du ein Problem?“  „Ich muss mich konzentrieren“, antwortete der Dog. „Ich arbeite an einem Konzept für Landing Pages für einen Shop.“
Hund – Conversion DocFinn wollte den Dog nicht stören, fragte aber trotzdem vorsichtig nach: „Ich weiß nicht, was eine Landingpage ist… Magst du mir das kurz erklären?“ Das tat der Conversion Dog gerne: „Wenn du in einen Laden gehst, gibt es Eingangstüren, durch die du hinein kommst. Bei kleinen Läden ist das meist eine, bei großen Läden sind es mehrere. Bei Online-Shops gibt es immer sehr viele Eingangstüren. Diese Eingänge heißen Landing-Pages. Das sind die Seiten, auf denen ein Besucher ‚landet‘, wenn er den Shop betritt.“
Über Türen in Online-Shops hatte Finn bisher nie nachgedacht, verstand aber gleich: „Ach so… Über die Adresse des Shops komme ich auf die Startseite. Das ist bestimmt der Haupteingang. Wenn ich aber mit einer Suchmaschine arbeite und einen Ergebnis-Link anklicke, dann gelange ich oft direkt zu einer Produktbeschreibung. Ist das dann eine weitere Landing-Page? Sozusagen ein Nebeneingang?“
„Genau so ist das, Finn!“, bestätigte der Conversion Doc. „Grundsätzlich kann jede Seite eines Shops eine Landing-Page sein, wenn sie zum Beispiel über eine Suchmaschine gefunden wird. Meine Aufgabe ist es nun, Interessenten auf die für sie passende Landing-Page zu leiten und diese Seiten so zu gestalten, dass der Besucher zum Käufer wird.“ – „Aber wie machst du das denn?“, wollte Finn wissen.
„Ich geben dir ein Beispiel“, sagte der Dog. „Stell dir mal vor, ein Online-Shop für Bekleidung verschickt einen Newsletter, in dem er modische Halstücher anbietet. Der Newsletter enthält einen Link auf eine Seite im Shop, auf der verschiedene Halstücher präsentiert werden. So kommt der Besucher genau dorthin, wo er sich etwas aussuchen möchte. Vielleicht gibt es so eine Übersichtsseite sowieso schon im Shop. Wenn nicht erstellen wir diese.“
„Okay, das hab ich verstanden“, sagte Finn. „Und so ein Landing Page-Konzept dient dann auch wieder der Erhöhung der Conversion Rate?“ „Genau! Wir bauen Landing Pages, damit der Besucher genau das findet, was er sucht. Und damit er – ohne abgelenkt zu werden – kauft. Je spezifischer der Interessent seinen Kaufwunsch genannt hat, desto spezifischer ist auch die Seite, auf der er landet. Wenn jemand nach ‚Halstüchern‘ sucht, kommt er zur Übersicht. Wenn jemand ein ‚blaues Halstuch von Armani‘ sucht, kommt er direkt zum Produkt.“
„Klar, sonst überdenkt er seine Entscheidung vielleicht nochmals und kauft am Ende vielleicht gar nicht, weil er sich nicht entscheiden kann.“ „Richtig,“ bestätigte der Dog, „das kann passieren – und wäre nicht im Sinn des Shop-Betreibers.“
„Jetzt weiß ich einiges über Türen in Online-Shops und verstehe, dass du viel Arbeit in dein Konzept investierst“, resümierte Finn.
„Ja“, antwortete der Dog, „es gibt viele Faktoren, die ich im Landing-Page-Konzept berücksichtigen muss. Da sind beispielsweise spezielle Landing-Pages für Fernsehwerbung oder für das Suchmaschinenmarketing. Und dann muss ich auch noch planen, wie ich verschiedene Landing-Pages gegeneinander testen kann.“
„Testen?!“ – „Richtig, wir Conversion Dogs testen unsere Konzepte immer, um dazuzulernen und um sicher zu sein, dass wir das Richtige tun. Besuch mich einfach in den nächsten Tagen einmal und ich erzähle dir etwas zum richtigen Testen.“
Mit dieser Einladung im Gepäck zog Finn weiter und überließ den Conversion Dog seiner anstrengenden, aber doch so wichtigen Aufgabe.

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